In seinem Vortrag mit dem Titel „Novel circulatory biomarkers to predict LV recovery in patients with peripartum cardiomyopathy“ stellte Dr. Hövelmann seine Forschungsergebnisse vor, die darauf abzielen, die Prognoseeinschätzung von Patientinnen mit peripartaler Kardiomyopathie (PPCM) durch den Einsatz zirkulierender inflammatorischer Biomarker zu verbessern. Die peripartale Kardiomyopathie ist eine seltene, jedoch lebensbedrohliche Herzerkrankung, die mit einer gravierenden Herzmuskelschwäche einhergeht. Sie kann bei zuvor herzgesunden Frauen zum Ende der Schwangerschaft und in den ersten sechs Monaten nach der Geburt auftreten. Zu spät erkannt, nimmt diese Herzerkrankung einen schlechten Verlauf. Deshalb ist es wichtig, die betroffenen Frauen rechtzeitig zu diagnostizieren und ihre Prognose einzuschätzen, um ggf. die Therapie anzupassen.
Klinik für Innere Medizin III – Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin
(Direktor: Prof. Dr. med. Michael Böhm)
