Plötzliche schwere Herzmuskelschwäche am Ende der Schwangerschaft und nach der Geburt besser einschätzen

Dr. Julian Hövelmann
Foto: Dr. med. Julian Hövelmann

Dr. med. Julian Hövelmann, Assistenzarzt in der Klinik für Innere Medizin III – Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin des UKS, wurde beim renommierten Heart Failure Congress 2025 der European Society of Cardiology (ESC) in Belgrad, Serbien, in der Kategorie „Young Investigator Award (YIA) – Clinical Cardiology / Runner-up" ausgezeichnet. Dieser Nachwuchsforscher-Preis wird mit 250 Euro anerkannt.

In seinem Vortrag mit dem Titel „Novel circulatory biomarkers to predict LV recovery in patients with peripartum cardiomyopathy“ stellte Dr. Hövelmann seine Forschungsergebnisse vor, die darauf abzielen, die Prognoseeinschätzung von Patientinnen mit peripartaler Kardiomyopathie (PPCM) durch den Einsatz zirkulierender inflammatorischer Biomarker zu verbessern. Die peripartale Kardiomyopathie ist eine seltene, jedoch lebensbedrohliche Herzerkrankung, die mit einer gravierenden Herzmuskelschwäche einhergeht. Sie kann bei zuvor herzgesunden Frauen zum Ende der Schwangerschaft und in den ersten sechs Monaten nach der Geburt auftreten. Zu spät erkannt, nimmt diese Herzerkrankung einen schlechten Verlauf. Deshalb ist es wichtig, die betroffenen Frauen rechtzeitig zu diagnostizieren und ihre Prognose einzuschätzen, um ggf. die Therapie anzupassen.

 

Klinik für Innere Medizin III – Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin 
(Direktor: Prof. Dr. med. Michael Böhm)