Gestern nahm Matthias Bauer von der Schwerbehindertenvertretung (SBV) des UKS die Auszeichnung entgegen. Er hat im Januar 2022 das Amt der Vertrauensperson für schwerbehinderte und gleichgestellte Beschäftigte übernommen und damit die Pionierarbeit zur Umsetzung des Schwerbehindertenrechts am Uniklinikum begonnen. Zuvor arbeitete er als Pflegefachkraft im Herzkatheterlabor.
Matthias Bauer betont: „Das Thema Schwerbehinderung und Inklusion erfordert eine verstärkte Sensibilisierung. Es ist wichtig, nicht die Krankheit oder das Handicap in den Vordergrund zu stellen, sondern zu betrachten, wo im Alltag Einschränkungen auftreten und wie wir die Situation für unsere Kolleginnen und Kollegen verbessern können. Dabei ist es besonders wichtig, die individuellen Stärken in den Vordergrund zu stellen.“
„Inklusion bedeutet für uns, Barrieren abzubauen und das Potenzial jedes Einzelnen zu erkennen und zu fördern. Gemeinsam möchten wir ein Umfeld schaffen, in dem Vielfalt und Chancengleichheit selbstverständlich sind“, so Matthias Bauer weiter.
Am UKS hat sich mittlerweile ein Inklusionsteam gebildet. Dieses Team setzt sich neben der SVB auch aus Mitgliedern des Personalrats und dem Inklusionsbeauftragten Wolfgang Klein zusammen. Zur Inklusion gehört aber auch das Einbeziehen vieler anderer Bereiche wie zum Beispiel Arbeitssicherheit oder das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM). Auch die Kommunikation zum Landesamt für Soziales zählt dazu.
Der Preis wurde von Staatssekretärin Bettina Altesleben im Ministerium überreicht.